Ich hab zwar noch keine weiteren anonymen Hinweise bekommen, bin mir aber sicher, dass die demnächst auftauchen würden, denn ich habe meinen Blog mal wieder vernachlässigt. Der Grund ist keine böse Absicht, sondern einzig und allein, dass es nichts sonderlich Spannendes zu berichten gibt.
Vor genau zwei Wochen musst ich schweren Herzens Abschied von Victoria und Jannik nehmen. Die beiden haben ihre Reise Richtung Südinsel begonnen, mittlerweile kann ich berichten, dass sie diese erfolgreich bestritten haben und glücklich Jack Johnson live in Christchurch gesehen haben (ja, ich bin neidisch). Aber zurück zu mir. Für mich hieß das Reiseziel Tauranga. Und da bin ich auch noch immer. Dafür gibt es natürlich auch wieder einen Grund. Eigentlich sogar zwei. Erstens hab ich noch keinen neuen Job gefunden und zweitens (dieser Grund gewinnt das Rennen mit großem Vorsprung) gefällt es mir hier einfach zu gut. Warum Tauranga? Ganz einfach. Pia und Celine 'wohnen' hier schon einige Zeit und ich wollte den beiden einfach mal wieder einen Besuch abstatten.
Wir wohnen in einem netten, kleinen Hostel. Es ist wirklich nicht groß und dementsprechend wenig Leute wohnen hier auch. Jeder kennt jeden (da hier viele für längere Zeit wohnen). Es macht einfach Spaß hier.
Großartige Unternehmungen haben wir allerdings noch nicht bestritten. Letzte Woche haben wir den Mount Maunganui 'bestiegen'. Es ist nicht wirklich ein Berg, aber es ging schon ganz schön steil hoch und wir waren ein wenig fertig als wir oben ankamen. Man ist ja aber auch einfach nichts mehr gewohnt...
Die Aussicht war es aber hundertmal wert. Das Wetter hat sich auch von seiner besten Seite gezeigt. It was amazing! Schwierig, mit Worten zu beschreiben. Macht euch selbst einen Eindruck:
Den Strand am Mount haben wir auch schon das ein oder andere Mal getestet inklusive baden natürlich. Hier braucht es nur ein zwei Sonnentage und das Wasser ist super angenehm. Leider mögen auch diverse Quallen das Wasser hier, an manchen Tagen gleicht das Baden also eher einem Spießrutenlauf. Alles in allem ist der Strand aber einfach ein Traum. Sönke kann also kommen, hier kann unser Haus gebaut werden :-)
Was gibt es noch zu berichten. Ah vielleicht, dass das Nachtleben hier auch ziemlich cool ist. Direkt am Wasser ist ein Pub neben dem anderen. Und in den Pubs hier wird einfach immer Livemusik gespielt. Ziemlich cool, das sollte man in Deutschland auch viel mehr machen. Naja und nach dem Pub gibts dann auch noch den ein oder anderen dance-club, den man aufsuchen kann. Mir gefallen die Pubs aber eindeutig besser und tanzen kann man da auch (dank der guten Livemusik).
Ihr seht also, ich lebe nicht schlecht hier. Strand, Bier, Livemusik – was will man schon mehr?! :P





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