Kia Ora!

Dies ist mein Blog, in dem ich versuche regelmäßig von meinen Erlebnissen in Neuseeland zu berichten. Ich hoffe es gefällt euch, Kommentare sind immer herzlich willkommen!







Samstag, 5. März 2011

Von Pinguinen über Schokolade zu Bier

Ich muss das nun einfach mal loswerden: Liest das hier eigentlich IRGENDJEMAND??? Ich hab nämlich irgendwie das Gefühl, dass diese Schreiberei immer mehr oder weniger überflüssig ist, da sich das ja doch keiner durchliest?! Belehrt mich gerne eines Besseren, wenn ich falsch liege...
So, jetzt gehts mir besser :D
Kommen wir zum Wesentlichen. Mein Hostel in Kaikoura war sehr schön und ich habe mal wieder nette Leute getroffen. Unter anderem Annette (ja, auch Deutsche, wen wunderts?!), mit der ich Kaikoura auch zusammen verlassen habe und seitdem unterwegs bin. Ich hab die Tage in Kaikoura wirklich genossen, nach drei Wochen im Zelt oder Auto schlafen war so ein richtiges Bett echt schön. Bin ein bisschen gewandert und habe mir die Seerobben angeguckt.


Das war dann allerdings in zwei Tagen erledigt und mehr gab es in Kaikoura dann auch nicht anzustellen. Also haben wir (wenn ich im Folgenden von mir spreche, meine ich Annette und mich) uns am Montagmorgen mit Sack und Pack an die Straße gestellt und sind, letztendlich mit sechs verschiedenen Autos, nach Oamaru getrampt. Alle sechs waren in irgendeiner Weise vom Erdbeben in Christchurch betroffen. Ob es die ältere Frau war, die für ihre gesamte Nachbarschaft Gasflaschen gekauft hat, weil es keinen Strom und kein Wasser gibt oder das Studentenpärchen, deren komplettes Haus eingestürzt ist. Aber trotzdem waren alle bereit auch noch uns Tramper mitzunehmen und waren auch immer noch zu Späßen aufgelegt – so sind sie einfach die Kiwis...
Angekommen in Oamaru haben wir ersteinmal unser Zimmer im Hostel bezogen. Oamaru ist bekannt als die "Pinguinhaupstadt". Also ging es abends runter zum Wasser, in der Hoffnung ein paar Pinguine zu sichten. Und tatsächlich, man musste sich wirklich anstrengen, da sie sehr klein sind, aber wir haben ein paar entdeckt!
Am nächsten Tag haben wir ein bisschen die Stadt erkundet. Mir hats sehr gut gefallen, eine wirklich schöne Stadt. Es gibt einen historischen Teil, in dem noch alles ist, wie früher. Unter anderem auch eine Bäckerei. Und jetzt kommts, in dieser Bäckerei gab es doch tatsächlich Brot, das unserem Schwarzbrot doch schon wirklich nahe kommt. Da konnten wir natürlich nicht wiederstehen. Hach war das lecker!
Am Mittwoch ging es dann wieder weiter. Auf nach Dunedin war der Plan. Und der Plan ist geglückt :-) Und hier in Dunedin sind wir auch immer noch. In unserem Hostel haben wir zwei Mädels aus der Schweiz kennengelernt, mit denen wir seitdem so viel Spaß haben. Ob abends beim Weintrinken, beim Spielen mit der Carrerabahn oder in der Brauerei. Aber von vorne. Donnerstag waren Annette und ich erstmal in der Schokoladenfabrik. Mhm... Und gestern waren wir dann alle vier zusammen in der Speights Brauerei (ja, man durfte am Ende alle Sorten probieren). Nach der Speights Brauerei hatten wir, aus irgendeinem Grund, alle Bock auf Bier. Also ab zum Supermarkt und Bier kaufen. Und da wir alle so überhaupt keinen Bock hatten, mit dem Bier zurück zum Hostel zu laufen (Anmerkung: Dunedin besteht nur aus Hügeln, hier gibts quasi keine ebenen Straßen; nicht umsonst ist die steilste Straße der Welt in Dunedin) und so wurde kurzerhand ein Taxi genommen. Waren dann auch nur
1,50 Dollar für jeden :D:D




Heute hab ich mir die Shoppingmeile von Dunedin angeguckt. Mein Plan für die Zukunft ist nun im Lotto zu gewinnen, um dann in Dunedin shoppen zu gehen :P
Was gibt es noch zu berichten, ach ja. Es ist saukalt hier. Wir haben sogar schon den Heizstrahler an im Hostel. Brr... Für nächste Woche sind 9-12 Grad Höchsttemperatur vorhergesagt. Hallo?!
Nun gut. Irgendwann muss ja auch für mich mal der Sommer vorbei sein....
Morgen gehts dann weiter. An der Küste entlang, erstes Ziel ist Invercagill. Wir haben uns zusammen ein Auto gemietet für die nächste Woche und hoffen es in der Zeit bis Queenstown zu schaffen. Dort trennen sich dann unsere Wege wieder, da Annette sich danach die Westküste anguckt, die ich ja schon kenne. Ich hab noch keinen weiteren Plan – wen wunderts :-) Eine Woche im voraus planen, war schon wirklich eine Herausforderung für mich :D Melde mich in einer Woche wieder, hoffentlich aus Queenstown (wo ich dann auch endlich den Fergburger essen werde, damit Thies aufhört zu nerven :P).